Symmetrie

Die Funktion ist symmetrisch zur y-Achse.

Die Funktion ist symmetrisch zum Koordinatenursprung.

f(−x) = 2·(−x)2 − 4·(−x) = 2·x2 + 4·x
−f(x) = −(2·x2 − 4·x) = −2·x2 + 4·x
Die Funktion ist weder symmetrisch zum Koordinatenursprung bzw. zur y-Achse.
Allerdings ist sie symmetrisch zu einer Parallelen der y-Achse durch den Punkt x = 1.
Lineare Koordinatentransformation
Mit der Koordinatentransformation wird ein neues Koordinatensystem so positioniert, dass bei einer gegebenen Funktionsgleichung die Achsen- oder Punktsymmetrie abgelesen werden kann. Nachfolgend wird die Vorgehensweise für f(x) = 2·x2 − 4·x beschrieben.
- Gleichung umformen: y = 2·(x2 − 2·x) (Normalform der quadratischen Funktion herstellen)
- Binomische Formel anwenden und quadratisch ergänzen: y = 2·((x −1)2 − 1) (Weil (x −1)2 = x2 − 2·x + 1 ergibt, muss 1 subtrahiert werden.)
- Ausmultiplizieren: y = 2·(x −1)2 − 2 (Wir haben die Scheitelgleichung der quadratischen Gleichung hergestellt.)
Aus der letzten Gleichung wird ersichtlich, dass sich der Scheitelpunkt der Parabel im Punkt S(1,-2) befindet. Die Symmetrieachse ist die Parallele zur y-Achse mit x=1.
Jetzt beginnt die eigentliche Koordinatentransformation.
- Umstellen: y + 2 = 2·(x −1)2
- Koordinaten ersetzen: xneu = x - 1 sowie yneu = y + 2
- Neue Funktionsgleichung notieren: f(xneu) = 2·xneu2
Alle Koordinaten des alten Koordinatensystems wurden mit x − 1 und y + 2 verschoben.
Für die neue Funktionsgleichung lässt sich die Achsensymmetrie nachweisen: f(−xneu) = (−xneu)2 = 2·xneu2 = f(xneu)
