Monotonie

Für alle {x| x∈R und x > 0} ist sie streng monoton steigend.

Der rechnerische Nachweis beruht darauf, dass man z. B. bei einer monoton wachsenden Funktion mit x1 < x2 und x1 − x2 < 0 den Nachweis führt, dass auch f(x1) − f(x2) < 0 gilt.
Rechnerischer Nachweis der Monotonie für das Beispiel f(x) = 4·x + 5 mit x∈R:
Festlegung: x1 < x2 und x1, x2 ∈ R
Dann gilt: f(x1) − f(x2) = (4·x1 + 5)
− (4·x2 + 5) = 4·x1 −
4·x2 = 4·(x1 − x2)
Der Ausdruck x1 − x2 ist kleiner als 0, d. h. f(x1)
− f(x2) ist ebenfalls kleiner als 0. Damit ist die Funktion f(x) streng
monoton wachsend.
Rechnerischer Nachweis der Monotonie für das Beispiel f(x) = x2+1 mit x∈R:
Festlegung: x1 < x2 und x1, x2 ∈ R
Dann gilt: f(x1) − f(x2) = (x12 + 1)
− (x22 + 1) = x12 −
x22 = (x1 − x2)·
(x1 + x2)
Der Ausdruck x1 − x2 ist aufgrund der Festlegung kleiner als 0.
Der Ausdruck (x1 + x2) muss größer als Null sein, wenn das
Produkt kleiner als Null sein soll. Für die Summe zweier Zahlen gilt dies nur, wenn beide Zahlen
größer als Null sind. Sind beide Zahlen negativ, so würde die Summe auch ein negatives Vorzeichen
besitzen und das Produkt insgesamt dann größer als Null sein.
Dies zeigt, dass es bei x = 0 einen Wechsel der Monotonie gibt. Monoton wachsend ist die Funktion nur bei
x∈R+.